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Mittwoch, 5. Februar 2020

ALFI


Hinter dieser Brosche steckt eine sehr interessante Story.
In diesen Tagen ist das Thema Elektroauto in aller Munde. Der Klimawandel hat nun endlich dazu geführt, dass sich über alternative Antriebsformen Gedanken gemacht wird und nun auch Geld in die Entwicklung solche Konzepte gesteckt wird. Ob in Elektro die Zukunft liegt, oder aber andere Energietreiber die Nase vor haben werden, sei mal dahingestellt.
Warum erzähle ich das? Nun, wer sich das Abzeichen etwas genauer anschaut, dürfte schon eine Antwort finden. Das Thema Elektroauto ist keine Erfindung der letzten zwanzig Jahre. Vielmehr stammt das erste elektrische Gefährt schon aus den 30er Jahren des 19Jh. Ja, 19.Jh...
Die A.A.A. wurde 1919 gegründet, als das Elektroauto schon wieder ein Nieschendasein fristete und Gefahr lief in Vergessenheit zu geraten. Während es zu Anfang des 20.JH noch einige Hersteller gab, fielen dieses nach und nach aus, und so wahren E-Autos vor 100 Jahren eher eine Seltenheit im öffentlichen Straßenbild.
Das hielt Alex Fischer, den Gründer, nicht davon ab sein Glück zu versuchen, und so fertigte man Lieferwagen und Zustellwagen für die Post, die mit einem Elektromotor versehen waren. Es war auch die erste deutsche Firma die einen Allradantrieb verbaute. Vermutlich lag es aber daran, dass die Räder konstruktionsbedingt ja nicht über eine Welle angetrieben werden, sondern jedes einzeln.
Woher aber stammt die Bezeichnung ALFI? Nun, so ganz wollte man wohl doch nicht alles auf eine Karte setzen und so baute man auch einen Kleinwagen mit Benzinmotor, der unter diesem Namen vertrieben wurde. Die E-Fahrzeuge wurden zunächst unter dem Firmennamen A.A.A., und später unter dem Namen Elektric, verkauft.
Leider hat die Firma dann auch 1925 das Zeitliche gesegnet, weil sie vermutlich ihrer Zeit voraus war.
Diese Brosche stammt aus der Zeit um 1920.

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Samstag, 30. November 2019

Opel Motoclub


Das Opel, neben Fahrrädern und Autos, auch Motorräder gebaut hat, dürfte nicht allen Lesern hier bekannt sein. Schon ab 1901 wurden in mehreren Perioden motorgetriebene Zweiräder produziert.
Im Jahr 1928 erwarb Opel die Lizenz von Ernst Neumann-Neander, zum Bau der P3. In dieses neue Motorrad waren damals einige wegweisende Neuerungen eingeflossen.
Im kurz zuvor erworbenen Werk von Elite-Werke in Brand-Erbisdorf hatte man die Kapazitäten um die Produktion des neuen Modells Motorclub zu starten.
Trotz ordentlicher Marktanteile im Motorradmarkt, wurde, nach der Übernahme von Opel durch GM, im Jahr 1930 beschlossen, die Produktion der Zweiräder einzustellen. In diesem Zusammenhang wurde auch Elite, aus finanziellen Gründen, wieder abgestoßen, wo noch mit Restbeständen einige Motoclub, und später ein Nachfolgemodell (die E-O), gebaut wurde.
Dieses Abzeichen findet sich (so und so ähnlich) auf den Motoclub Motorrädern.
Danke, Per, für das Bild.

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PicPic


PicPic steht für die Kurzform der Namen der Gründer, Piccard-Pictet. Die Firma entstand 1895 aus der Umfirmierung des Unternehmens Faesch-Piccard in Genf.
Ab 1906 wurden unter dem Namen Ateliers Piccard-Pictet & Cie., im Auftrag von Societé des Automobiles à Géneve (SAG), die Autoproduktion aufgenommen. Konstruktionschef war kein Geringerer als Mark Birkigt, der später die Autos von Hispano-Suiza verantwortete. Die Konstruktion lief bis 1910, als SAG Konkurs anmeldete. Ateliers P&P übernahm die Konkursmasse und fertigte ab da, unter dem Namen PicPic, weiter.
Während der Kriegswirren, wurde auch das Unternehmen nicht verschont und musste sein Produktportfolio umstellen. Fortan wurden Waffen produziert.
Nach dem Krieg wurde wieder investiert, und zwar in moderne Fertigungsmethoden zur Serienproduktion. Die daraus resultierenden Probleme, wie geringere Ungenauigkeitstoleranzen, die bei der Produktion von Hand eine geringe Rolle spielten, führten zur Nichteinhaltung von Lieferfristen. Das machte sich dann auch beim Auftragseingang bemerkbar, was 1920 zum Konkurs führte.
Die Konkursmasse ging bei Ateliers des Charmilles auf und noch bis 1924 wurden Autos unter dem Namen PicPic hergestellt, bevor der Name endgültig verschwand.
Vielen Dank an Ralph für das Bild.

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Sonntag, 3. November 2019

Praga 1


Bisher habe ich nicht allzuviele Abzeichen ausländischer Unternehmen gezeigt. Deshalb wird es mal wieder Zeit und ich kann hier eine schöne brosche von Praga zeigen.
Das Unternehmen wurde 1907 gegründet und hieß bis 1909 Pražská automobilní továrna – Prager Automobil-Fabrik, oder kurz PAT-PAF.
Zunächst konzentrierte man sich auf Nachbauten und Fertigung in Lizenz, wie z.B. Kfz von Isotta Fraschini. Im Jahr 1911 folgte der erste selbstentwickelte LKW und man baute eigene Autos der Luxusklasse. Später, im Jahr 1929 kam es zur Fusion mit CKD-Praga. Etwa zur gleichen Zeit übernahm man den Motorradhersteller B.D. und baute fortan die Motorräder unter dem Namen Praga weiter. stellte aber die Fertigung 1935 komplett ein.
Nach dem 2. WK wurde die PKW Produktion eingestellt und nur noch LKW gebaut, die man in Kooperation mit Tatra baut.
Dieses Abzeichen stammt aus der Sammlung von Per Faxe. Danke für das Bild.

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Freitag, 25. Oktober 2019

Benz rot


Ich hatte ja bereits in früheren Posts über den Hintergrund des weißen Randes sinniert. Leider bin ich da keinen Schritt weiter. Stattdessen habe ich vor einiger Zeit dieses schöne Stück zu sehen bekommen. Da rot nun wirklich nicht in den Logos von Benz vorkam, gewinnt es immer mehr den Anschein, als das es sich um Eigenentwürfe des Herstellers handelt.
Falls jemand noch ein Exemplar hat, kann er sich gern an mich wenden. Danke an Henry für das Bild.

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Mannesmann Mulag 3


Wie bereits in einem vorangegangenen Post über Mannesmann-Mulag erwähnt, gibt es dieses Logo auch in blau. Hier ist die Nadel dazu. Ob es eine Brosche gibt, ist mir leider nicht bekannt.

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Sonntag, 1. September 2019

Presto 5

Heute präsentiere ich eine weiter Variante des Presto Logos. Im Vergleich zu dem schon gezeigten, handelt es sich um eines in blauer Farbgebung und mit vertauschten grün/weiß Kombinationen.

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