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Freitag, 24. März 2017

Sphinx Automobilwerke


Die Sphinx Automobilwerke existierten zwischen 1920 und 1925 in Zwenkau. Gebaut wurde ab 1921 diverse Modelle, die alle über die Besonderheit eines elektrischen Anlassers und Zünders verfügten.
Nach etwa vier Jahren meldete die Firma Konkurs an und wurde noch kurzzeitig von einem ehemaligen Mitarbeiter fortgeführt, bevor auch er aufgeben musste.

Größe: -

Hersteller: -

Sonntag, 12. Februar 2017

Mors


Die Firma Automobiles Mors geht auf eine Gründung im Jahr 1851 zurück. Lange bevor es Autos gab, wurden bei Mirand, wie das Unternehmen zunächst hieß, Kunstblumen hergestellt. Die eigentliche Innovation dieses Unternehmens war deren Umwicklung von Draht, der für die Blumenstile verwendet wurde. Diese Idee konnte zur Ummantelung von Kabeln verwendet werden.
So kam es, dass Louis Mors die Firma 1874 übernahm, die das Zeitalter der Elektrifizierung mitgestaltete und inzwischen ein Spezialist in der Herstellung von Eisenbahnsignalen war. Es dauerte aber bis 1895, als die Söhne Mors' die Entwicklung des ersten Wagen durch ihren Designer Charles-Henri Brasier vermelden konnten.
Ab etwa 1899 stieg Mors verstärkt in die Produktion von Rennwagen ein. Schon bald stellten sich auch erste Erfolge ein und die Reputation der Marke stieg überproportional an. Es entwickelte sich eine Starke Rivalität zur Firma Panhard, die ihrerseits auch viele Siege vorweisen konnte.
Doch bereits 1902 wendete sich das Blatt, als beim Paris-Wien Rennen diverse Ausfälle zu beklagen waren. Eine Schwäche der Wagen war nämlich deren Gewicht. Es siegten leichtere Konkurrenten, wie Renault und Napier. Mit dem Verlust ihres begnadeten Designers Brasier und auch ihres Top-Fahrers Henri Fournier an Konkurrenten, begann der Niedergang. Die folgenden Jahre konnten keine nennenswerten Ergebnisse mehr eingefahren werden.
André Citroen wurde Geschäftsführer und wollte dem Namen wieder zu altem Ruhm verhelfen, doch der 1. WK machte den Rennplänen einen Strich durch die Rechnung. Es wurden gepanzerte Fahrzeuge für die Armee Frankreichs und Belgiens produziert, und nach dem Krieg konnte man nicht mehr an erfolgreiche Zeiten anknüpfen.
Im Jahr 1925 übernahm Citroen die Firma und nutze die Produktionshallen für eigene Autos. Während des 2. WK wurde der Name nochmal wiederbelebt für eine Kleinserie von Elektrofahrzeugen, bevor er ganz verschwand.
Dieses Abzeichen stammt aus der Sammlung von Per Faxe. Vielen Dank für das Bild.

Größe: -

Hersteller: -

Sonntag, 8. Januar 2017

Schebera


Die Firma Carrosserie Schebera wurde 1911 als Produzent von Wagenrädern aus Holz gegründet.
Bis 1919, als der namensgebende Gründer auswanderte, war man als weiterhina als Stellmacherei tätig. Jacob Schapiro übernahm den Geschäftsbetrieb und später auch die Firma. Mit der Übernahme der Heilbronner Fahrzeugfabrik stieg man auf die zukunftsträchtige Autoproduktion um. Genauer gesagt stellte man zunächst, als Süddeutsche Karrosseriewerke Schebera Heilbronn AG, Karrosserien her. Ab 1922 erschein das erste eigene KFZ.
Der Verkauf lief nicht wie gewünscht und die meisten Autos gingen an die eigene Vertriebsgesellschaft in Berlin. Diese musste 1926 vom Motorenlieferant NSU übernommen werden. Die Autoproduktion endete 1930 durch die Übernahme durch die Drauz-Werke.
Die Ähnlichkeit dieser Brosche mit dem Benz Gaggenau Abzeichen ist unverkennbar. Es ist also möglich, dass hier ein Zusammenhang zwischen den beiden Firmen existiert. Dies lässt sich dadurch begründen, dass die Vertriebsgesellschaft von Schapiro, einst größter Verkaufspartner von Benz war.
Auf der anderen Seite gab es immer wieder Abzeichen mit gleichem Design. Dies könnte an der gestalterischen Freiheit der Abzeichenhersteller liegen.
Wenn jemand also weitergehende Infos hat, bitte gerne an mich.
Das Bild hat mir Henry Diamant zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Durchmesser: -

Hersteller: Deumer

Mittwoch, 28. September 2016

Opel Auge


Das Opel Auge ist über viele Jahre das Logo der Firma aus Rüsselsheim gewesen. Ab ca 1910 wurde es verwendet bis ca 1935 der Zeppelin das Kühlersymbol wurde.
Dieses Stück ist relativ selten, obwohl vermutlich eher jüngeren Datums. Ich vermute es dürfte aus der zeit zwischen 1930 und 1935 stammen. Der Kreis um das Auge wurde nämlich auch im späteren Logo mit dem Zeppelin verwendet und symbolisiert das Rad und die Bedeutung für den Menschen.

Größe: -

Hersteller: Preissler

Mercedes 18


Heute präsentiere ich wieder einmal ein Stück aus der eigenen Sammlung. Es handelt sich dabei um eine Mercedes Brosche wie sie in der Zeit um 1920 geläufig war. Die Besonderheit liegt hierbei nicht nur im angewandelten Schriftbild, sondern das es sich um eine Hohlblechprägung handelt. Dabei wurde die Emaille nicht auf ein massives Stück Metall aufgebracht und gebrannt, sondern auf dünnes, geprägtes Blech.
Aufgrund der Fertigungsmethode vermute ich, dass diese Brosche nicht in Deutschland gefertigt wurde. Ich vermute sie stammt aus Großbritannien.

Durchmesser: -

Hersteller: -

Sonntag, 21. August 2016

Nacke 2


Ich hatte vor einiger Zeit bereits ein Abzeichen von Nacke vorgestellt, den Nacke Kühler. Hier stelle ich heute ein weiteres Abzeichen aus dem gleichen Hause vor, das sich jedoch grundlegend vom anderen unterescheidet. Zwar hat es auch die typische oktagonale Form, aber farblich liegen wir hier bei schwarz und es fehlt das Kühlerbild. Wenn man aber genau hinschaut sind bei beiden die sechs Felder zu erkennen, in denen sich die einzelnen Buchstaben befinden.
Dieses Logo wurde auf den Kühlern von Nacke Fahrzeugen ab ca 1910 verwendet.

Durchmesser: -

Hersteller: -

Sonntag, 26. Juni 2016

Sperber


Die Norddeutsche Automobilwerke GmbH (NAW) in Hameln entstand 1907 und fing an ab 1908 Automobile, unter dem Namen Colibri, zu produzieren. Ab 1911 kam noch das größere Modell Sperber hinzu, das bis 1919 aus den Hallen fuhr.
Während des 1.WK wurden überwiegend Rüstungsgüter hergestellt, aber auch LKW für das Militär.
Im Jahr 1917 wurde die Firma von Selve übernommen, die ab 1919, unter dem eigenen Namen in Hameln anfing Autos herzustellen.
Das endgültige Ende kam in den 30er Jahren, nachdem man einen Auftrag des NS-Regimes, zur Produktion eines Massenautos, nicht zugeteilt bekam. Der Auftrag für den Volkswagen ging an Ferdiand Porsche, der mit seinem Vorschlag für den KdF Wagen Erfolg hatte und somit auch das Ende der Hamelner Automobilgeschichte besiegelte.

Größe: -

Hersteller: -