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Sonntag, 28. April 2019

Elitewerke 2


Die Elitewerke entstanden aus der Übernahme der Lüders Maschinenfabrik KG durch den Presto Gründer Georg Günther und Jorgen Skafte Rasmussen.
Ab dem Jahr 1913 wurden in Brand-Erbisdorf Fahrzeuge, Motoren und Fahrrädern gefertigt. Während des Krieges wurde überwiegend für das Heer gefertigt.
Im Jahr 1916 erfolgte die Umfirmierung in Elite-Werke AG. Nach dem Krieg wurden dann mehrheitlich PKW und LKW gefertigt. Opel kaufte die Aktienmehrheit im Jahr 1928 und produzierte im Stammwerk Opel Motorräder. Nachdem sich Opel aus dem Investment zurückgezogen hatte, war das Ende der Elite-Werke 1929 besiegelt.
Dieses Abzeichen ist der LKW Produktion zuzuordnen und stammt aus der Zeit um 1920. Es handelt sich um eine zweite Variante zur bereits vorgestellten Brosche.

Durchmesser: -

Hersteller: -

Samstag, 9. März 2019

AFA blau


Dieses Abzeichen der Akkumulatorenfabrik in Berlin ist die zweiter Farbvariante, die ich bereits im ersten Eintrag erwähnte.
Die AFA wurde am 1.1. 1890 aus der Verflechtung und Beteiligungen der Firmen Siemens, AEG und Accumulatoren Fabrik Tudor`schen Systems Müller & Einbeck oHG gegründet. In den folgenden Jahren wuchs das Unternehmen durch Übernahmen und Klagen wegen Patentverletzungen gegenüber Konkurrenten.
Es wurde eine Tochter für den Vertrieb gegründet, die VARTA, die später aus der AFA hervorging. Während die Produktion am Stammwerk in Hagen mehr für den industriellen und militärischen Sektor (U-Boot Batterien)zuständig war, wurden in Berlin tragbare Akkus gebaut, sowie die GEZ (Gesellschaft für elektrische Zugbeleuchtung), mit der AEG und Siemens, gegründet.
Die Expansion erfuhr ihr Ende mit der Niederlage Deutschlands im 1.WK, und den damit verbundenen Enteignungen inkl. Rückgabe der Töchterfirmen in diversen Ländern.
In den 20er Jahren fing Günther Quandt an, systematisch Aktien des Unternehmens aufzukaufen, was darin mündete, dass er Aufsichtsratsvorsitzender und 1938 auch Vorstandsvorsitzender wurde.
Die Geschicke des Unternehmens wurden in den 30er Jahren durch Quandt gelenkt und waren eng an das Wachstum des Nationalsozialismus im Lande gekoppelt. Die Zeit vor und während des 2.WK gehört sicher zu den dunkelsten Abschnitten des Unternehmens, weil damit auch viel menschliches Leid, in Form von Zwangsarbeitern, verbunden war.
Nach dem Krieg firmierte die AFA unter dem Namen BMF noch bis 1962, wurde jedoch in Varta umbenannt, da dieser einen höheren Bekanntheitsgrad und einen unverbrauchten Ruf hatte. So existiert dieser bis heute, während AFA praktisch in der Versenkung und der Geschichte verschwunden ist.
Das Bild wurde mir von Ralph van Holten zur Verfüngung gestellt. Vielen Dank.

Durchmesser: 25mm

Hersteller: -

Samstag, 2. März 2019

Ley 3



Im letzten Post über Ley, erzählte ich von einer Variante zum dort abgebildeten Exemplar. Hier ist sie nun: In der Mitte, klar zu sehen, der Schriftzug Ley, statt Loreley.
Auch hiervon gibt es ein weiteres, abweichendes Stück, nämlich ein im Durchmesser Kleineres, das ich bei Gelegenheit hier zeigen werde.
Altersmäßig dürften wir hier Mitter der 20er Jahre liegen.

Durchmesser: -

Hersteller: -

Protos 4


Heute präsentiere ich ein Abzeichen, das, auf den ersten Blick, nicht sofort zuzuordnen ist. Es handelt sich um eine weitere Variante von Protos.
Dieses Logo wurde in den 20er Jahren, u.a. auf Prospekten verwendet. Soweit mir bekannt ist, wurde es nicht auf Fahrzeugen verwendet. Dort war meist nur ein Schriftzug bzw der geflügelte Schriftzug angebracht.

Durchmesser: -

Hersteller: -

Samstag, 12. Januar 2019

Phänomen hoch blau



Hiermit kann ich eine weitere Variante eines Phänomen Abzeichens zeigen. Es hndelt sich um die hoch stehende Brosche mit blauer Emaille. Ansonsten unterscheidet sie sich nicht weiter von dem in grün gezeigtem Exemplar.
Inzwischen denke ich zu wissen was es mit diesem Logo auf sich hat. Es ist den Plaketten auf den Steuerköpfen der Fahrräder nachempfunden. Diese sind zwar rund, aber durch die Anbringung auf dem Rohr erhalten sie eine ovale Optik.

Größe: -

Hersteller: -

Duesenberg


Wohl kaum ein Name hat so einen legendären Klang wie Duesenberg. Die Firma wurde im Jahr 1913 in St. Paul/USA, durch die Auswandererkinder Friedrich und August gegründet. Zunächst wurden nur Motoren entwickelt und gebaut, die während des 1. WK an die britische und französische Armee geliefert wurden. Danach wurden Autos gebaut, die bei diversen Rennen Preise einheimsten, so z.B. in Indianapolis und Le Mans.
Im Jahr 1926 erwarb Erren Lobbard Cord die Firma und gliederte sie in seinen Cord Autokonzern, mit Auburn ein. Die Brüder blieben im Unternehmen als Entwickler tätig und konnten durch die finanzielle Sicherheit aus dem Vollen schöpfen. Duesenberg war im Konzern maßgeblich für die Innovation im Automobilbereich zuständig. So gehen beispielsweise hydraulische Bremsen oder Kompressoraufladung auf die Firma zurück.
Die Autos waren zu jener Zeit die begehrtesten in den USA und nur Filmstars und anderen Reichen vorbehalten. 
Fred Duesenberg starb 1932. Mit ihm verlor das Unternehmen seinen genialen Konstrukteur und die Schwierigkeiten nahmen noch zu. In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts setzte sich eine Entwicklung in Gange, die durch immer leistungsfähigere Metallpressen ermöglicht wurde. Die Karosserien wurden komplett aus Stahl hergestellt. Es entfiel der Gang zum Karosseriebauer, der besonders bei Duesenberg die Einzigartigkeit jedes einzelnen gewährleistete, da Duesenberg nur Motor und Fahrgestell baute.
Im m Jahr 1937 verließ der letzte handgebaute Duesenberg, nachdem Cord Pleite gegangen war.

Bemühungen die Firma nach dem 2.WK wiederzubeleben waren meist von kurzer Dauer und scheiterten eigentlich immer an den Finanzen.

Diese Brosche stammt wieder einmal aus der Sammlung von Per Faxe. Vielen Dank dafür.

Größe: -

Hersteller: -