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Mittwoch, 28. September 2016

Opel Auge


Das Opel Auge ist über viele Jahre das Logo der Firma aus Rüsselsheim gewesen. Ab ca 1910 wurde es verwendet bis ca 1935 der Zeppelin das Kühlersymbol wurde.
Dieses Stück ist relativ selten, obwohl vermutlich eher jüngeren Datums. Ich vermute es dürfte aus der zeit zwischen 1930 und 1935 stammen. Der Kreis um das Auge wurde nämlich auch im späteren Logo mit dem Zeppelin verwendet und symbolisiert das Rad und die Bedeutung für den Menschen.

Größe: -

Hersteller: Preissler

Mercedes 18


Heute präsentiere ich wieder einmal ein Stück aus der eigenen Sammlung. Es handelt sich dabei um eine Mercedes Brosche wie sie in der Zeit um 1920 geläufig war. Die Besonderheit liegt hierbei nicht nur im angewandelten Schriftbild, sondern das es sich um eine Hohlblechprägung handelt. Dabei wurde die Emaille nicht auf ein massives Stück Metall aufgebracht und gebrannt, sondern auf dünnes, geprägtes Blech.
Aufgrund der Fertigungsmethode vermute ich, dass diese Brosche nicht in Deutschland gefertigt wurde. Ich vermute sie stammt aus Großbritannien.

Durchmesser: -

Hersteller: -

Sonntag, 21. August 2016

Nacke 2


Ich hatte vor einiger Zeit bereits ein Abzeichen von Nacke vorgestellt, den Nacke Kühler. Hier stelle ich heute ein weiteres Abzeichen aus dem gleichen Hause vor, das sich jedoch grundlegend vom anderen unterescheidet. Zwar hat es auch die typische oktagonale Form, aber farblich liegen wir hier bei schwarz und es fehlt das Kühlerbild. Wenn man aber genau hinschaut sind bei beiden die sechs Felder zu erkennen, in denen sich die einzelnen Buchstaben befinden.
Dieses Logo wurde auf den Kühlern von Nacke Fahrzeugen ab ca 1910 verwendet.

Durchmesser: -

Hersteller: -

Sonntag, 26. Juni 2016

Sperber


Die Norddeutsche Automobilwerke GmbH (NAW) in Hameln entstand 1907 und fing an ab 1908 Automobile, unter dem Namen Colibri, zu produzieren. Ab 1911 kam noch das größere Modell Sperber hinzu, das bis 1919 aus den Hallen fuhr.
Während des 1.WK wurden überwiegend Rüstungsgüter hergestellt, aber auch LKW für das Militär.
Im Jahr 1917 wurde die Firma von Selve übernommen, die ab 1919, unter dem eigenen Namen in Hameln anfing Autos herzustellen.
Das endgültige Ende kam in den 30er Jahren, nachdem man einen Auftrag des NS-Regimes, zur Produktion eines Massenautos, nicht zugeteilt bekam. Der Auftrag für den Volkswagen ging an Ferdiand Porsche, der mit seinem Vorschlag für den KdF Wagen Erfolg hatte und somit auch das Ende der Hamelner Automobilgeschichte besiegelte.

Größe: -

Hersteller: -

Pimph Motorrad


Über Pimph gibt es leider nicht viele Informationen. Die Firma war in Düsseldorf ansässig und existierte von 1924-1926.
In die eigenen Motorräder wurde hauptsächlich Motoren von JAP und MAG eingebaut.
Das Bild dieser Brosche stellte mir Ralph van Holten zu Verfügung. Vielen Dank dafür.

Größe: -

Hersteller: -

Samstag, 30. April 2016

Premier Werke


Die Premier Fahrrad & Maschinenbau AG, wurde 1911 im tschechischen Cheb (deutscher Name: Eger) gegründet. Es war ein Ableger der Firmen Justus Christian Braun Premier Werke und Premier Cycle Company. Während die Muttergesellschaften schwerpunktmäßig im Motorrad- und Fahrradbau tätig waren, wurde hier zunächst Automobilbau betrieben. Dieser endete aber bereits 1914.
Bis zur Auflösung der Firma im Jahr 1933 wurden wieder Motorräder und Fahrräder produziert.
Das Alter der Brosche ist somit relativ gut auf die Jahre um 1912-1914 zu datieren.
Dieses Exemplar befindet sich auch in der Sammlung von Per Faxe. Danke dafür.

Durchmesser: -

Hersteller: -

Dux


Die Vorgeschichte von Dux ist recht umfangreich, weswegen ich mich kurz fassen werde.
Es begann 1899 mit der Firma Brachhausen & Riessner mechanische Musikwerke, die von den beiden Namensgebern gegründet wurde. Sie kannten sich schon aus früherer Zusammenarbeit bei Symphonium Musikwerke. Die Geschäftsgrundlage war die Produktion von mechanischen Musikapparate wie Spieldosen oder Musikautomaten.
Man war schon Weltmarktführer und suchte Expansionsmöglichkeiten, als die Entscheidung auf die Produktion von Automobilen fiel. Zunächst stellte man den Polymobil Gazelle unter Lizenz her. Ab 1909 entstand der erste Wagen unter dem Namen Dux, allerdings noch unter der Firmenbezeichnung "Polyphon Musikwerke, Abt. Automobilbau".
Aufgrund des Erfolges wurde 1916 die Firma Dux Automobil Werke AG gegründet. Während zunächst die bestehende Modellpalette übernommen wurde, kam ab 1920 ein neues Modell, der Dux Typ S, heraus.
Vorher hatte man sich allerdings, aufgrund der schwierigen Nachkriegszeit, mit den Firmen  Presto, Magirus und Vomag wurde der DAK (Deutsche Automobilkonzern) gegründet, wobei jede Firma einen Schwerpunkt hatte. Dux bediente den Markt für die gehobene Klientel.
Im Jahr 1926 übernahm Presto die Firma Dux, und so verschwand sie von der Bildfläche.
Diese Brosche stammt aus der Zeit um 1920.

Durchmesser: -

Hersteller: -

Samstag, 5. März 2016

Krauss-Berna


Um die Geschichte von Krauss-Berna zu erzählen muß ich zunächst etwas ausholen.
Die Ursprünge liegen in der J.A.Maffei, die ab 1838 Lokomotiven baute und 1930 von Krauss & Comp, dem zweiten großen deutschen Lokomotivbauer seiner Zeit, übernommen wurde. Maffei baute ab 1908 eine Dampfwalze und ab Mitte der 20er Jahre auch Zugmaschinen. Die Firma Krauss, und hier kommt Berna ins Spiel, baute in Lizenz ab 1924 Berna LKW für den deutschen Markt und sicherte sich auch die Vertriebsrechte dafür. Dabei beschränkte man sich auf den Bau der Karrosserien und Aufbauten, während die Motoren von Berna aus der Schweiz bezogen wurden.
Bereits 1929 findet die Kooperation ein jähes Ende, als Berna von Saurer übernommen wird und die Lizenz nicht weiter gewährt. Dies ist auch das Ende der LKW Sparte von Krauss. Somit lässt sich das Alter dieser Borsche auch ziemlich gut eingrenzen.
Auch diese Brosche stammt aus der sagenhaften Sammlung von Per Faxe. Vielen Dank.

Größe: -

Hersteller: -

Delage 1


Das Unternehmen Automobiles Delage wurde 1905 vom Namensgeber Louis und seinem Partner Augustine Legros in der Nähe von Paris gegründet, wobei anfänglich das Augenmerkt auf die Produktion von Karrosserien lag, die mit Fremdmotoren ausgestattet wurden.
Ab 1908 entwickelte man dann eigene Motoren, die letztendlich den legendären Ruf der Marke begründeten. Anfang der 10er Jahre wurden mit diesem Automobilen erste Erfolge bei namhaften Rennen, wie z.B. dem Indy 500, eingefahren.
Nach kurzzeitiger Produktionsumwidmung während des 1. WK, besann man sich danach wieder auf die Herstellung exklusiver Automobile, und erlebte in den 20er Jahren einen sagenhaften Aufstieg.
Bis Mitte der 30er Jahre lief die Produktion auf Hochtouren, doch nach der Weltwirtschaftskrise zogen erste Wolken auf, und 1935 folgte bereits die Liquidation. Die Namensrechte gingen an Delahaye, die noch bis 1953 unter dem Namen Delage Autos produzierten. Danach verschwand der Name und die Autos von der Bildfläche.
Diese Brosche stammt aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts und befindet sich in der Sammlung von Per Faxe. Vielen Dank!

Größe: -

Hersteller: - 

Sonntag, 7. Februar 2016

Maschinenfabrik Gritzner


Moritz Carl Gritzner gründete die Firma 1872 in Durlach, zunächst zum Zweck Nähmaschinen zu bauen, was sehr erfolgreich gelang.
Im Jahr 1887 wurde die Produktpalette noch um Fahrräder erweitert und 1903 kamen noch Motorräder hinzu.
Das Jahr 1931 geht wegen der Fusion mit der Pfälzischen Nähmaschinen und Fahrradfabrik zur Gritzner-Kayser AG, in die Geschichte der Firma ein. Die Produktion von Motorrädern funktionierte bis in die 50er Jahre, sowohl durch eigene Modelle als auch durch Zukauf von Fremdteilen und lediglich dem Zusammenbau selbiger.
Ein Brand 1955, der fast die gesamte Fabrik zerstörte, stürzte Gritzner-Kayser in eine Krise, die 1957 in die Übernahme durch die Pfaff AG mündete.
Das Abzeichen dürfte aus den 20er/30er Jahren stammen.

Größe: -

Hersteller: -

Hille Werke


Der Vorläufer der Hille Werke wurde bereits 1884 in Dresden gegründet. Zunächst noch als Moritz Hille Gasmotoren- und Maschinenfabrik bekannt, wurde es 1892 in Dresdner Gasmotorenfabrik vorm. Moritz Hille, und 1918 in Hille Werke umbenannt.
Ab 1898 wurden dreirädrige PKW hergestellt, jedoch nur für ca zwei Jahre. Im Jahr 1911 versuchte man sich wieder im Fahrzeugbau, diesmal jedoch LKW, die bis 1926 hergestellt wurden.
Nach dem 2. WK wurde Hille ein VEB und schloss 1962 endgültig die Pforten.
Das Abzeichen stammt aus der Zeit als die Firma Hille Werke hieß, also in etwa aus den zwanziger Jahren.

Größe: -

Hersteller: -