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Freitag, 14. April 2017

Fahrzeugfabrik Düsseldorf FADAG


Die Fahrzeugfabrik Düsseldorf war ein 1918 gegründeter Automobilhersteller, der ab etwa 1921 mehrere Modelle produzierte. Die Autos wurden teilweise mit Motoren bzw. Aufbauten und Getrieben von Herstellern wie Selve, Siemens und Bergmann bestückt.
Geleitet wurde die Firma von Hermann Kocks, der sich schon zuvor unter eigenem Namen in der Automobilproduktion versuchte. Außerdem leitete er eine Vertriebsgesellschaft für Autos der Fahrzeugfabrik Eisenach, die als vierter deutscher Hersteller Autos in Eigenregie produzierte.
Die Firma FADAG stellte die Produktion 1925 ein und verschwand etwa 1932 auch aus dem Handelsregister.
Das gezeigte Abzeichen stammt aus jener Zeit. Danke an Jürgen Mader für das Bild.

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Freitag, 24. März 2017

Sphinx Automobilwerke


Die Sphinx Automobilwerke existierten zwischen 1920 und 1925 in Zwenkau. Gebaut wurde ab 1921 diverse Modelle, die alle über die Besonderheit eines elektrischen Anlassers und Zünders verfügten.
Nach etwa vier Jahren meldete die Firma Konkurs an und wurde noch kurzzeitig von einem ehemaligen Mitarbeiter fortgeführt, bevor auch er aufgeben musste.

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Sonntag, 12. Februar 2017

Mors


Die Firma Automobiles Mors geht auf eine Gründung im Jahr 1851 zurück. Lange bevor es Autos gab, wurden bei Mirand, wie das Unternehmen zunächst hieß, Kunstblumen hergestellt. Die eigentliche Innovation dieses Unternehmens war deren Umwicklung von Draht, der für die Blumenstile verwendet wurde. Diese Idee konnte zur Ummantelung von Kabeln verwendet werden.
So kam es, dass Louis Mors die Firma 1874 übernahm, die das Zeitalter der Elektrifizierung mitgestaltete und inzwischen ein Spezialist in der Herstellung von Eisenbahnsignalen war. Es dauerte aber bis 1895, als die Söhne Mors' die Entwicklung des ersten Wagen durch ihren Designer Charles-Henri Brasier vermelden konnten.
Ab etwa 1899 stieg Mors verstärkt in die Produktion von Rennwagen ein. Schon bald stellten sich auch erste Erfolge ein und die Reputation der Marke stieg überproportional an. Es entwickelte sich eine Starke Rivalität zur Firma Panhard, die ihrerseits auch viele Siege vorweisen konnte.
Doch bereits 1902 wendete sich das Blatt, als beim Paris-Wien Rennen diverse Ausfälle zu beklagen waren. Eine Schwäche der Wagen war nämlich deren Gewicht. Es siegten leichtere Konkurrenten, wie Renault und Napier. Mit dem Verlust ihres begnadeten Designers Brasier und auch ihres Top-Fahrers Henri Fournier an Konkurrenten, begann der Niedergang. Die folgenden Jahre konnten keine nennenswerten Ergebnisse mehr eingefahren werden.
André Citroen wurde Geschäftsführer und wollte dem Namen wieder zu altem Ruhm verhelfen, doch der 1. WK machte den Rennplänen einen Strich durch die Rechnung. Es wurden gepanzerte Fahrzeuge für die Armee Frankreichs und Belgiens produziert, und nach dem Krieg konnte man nicht mehr an erfolgreiche Zeiten anknüpfen.
Im Jahr 1925 übernahm Citroen die Firma und nutze die Produktionshallen für eigene Autos. Während des 2. WK wurde der Name nochmal wiederbelebt für eine Kleinserie von Elektrofahrzeugen, bevor er ganz verschwand.
Dieses Abzeichen stammt aus der Sammlung von Per Faxe. Vielen Dank für das Bild.

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Sonntag, 8. Januar 2017

Schebera


Die Firma Carrosserie Schebera wurde 1911 als Produzent von Wagenrädern aus Holz gegründet.
Bis 1919, als der namensgebende Gründer auswanderte, war man als weiterhina als Stellmacherei tätig. Jacob Schapiro übernahm den Geschäftsbetrieb und später auch die Firma. Mit der Übernahme der Heilbronner Fahrzeugfabrik stieg man auf die zukunftsträchtige Autoproduktion um. Genauer gesagt stellte man zunächst, als Süddeutsche Karrosseriewerke Schebera Heilbronn AG, Karrosserien her. Ab 1922 erschein das erste eigene KFZ.
Der Verkauf lief nicht wie gewünscht und die meisten Autos gingen an die eigene Vertriebsgesellschaft in Berlin. Diese musste 1926 vom Motorenlieferant NSU übernommen werden. Die Autoproduktion endete 1930 durch die Übernahme durch die Drauz-Werke.
Die Ähnlichkeit dieser Brosche mit dem Benz Gaggenau Abzeichen ist unverkennbar. Es ist also möglich, dass hier ein Zusammenhang zwischen den beiden Firmen existiert. Dies lässt sich dadurch begründen, dass die Vertriebsgesellschaft von Schapiro, einst größter Verkaufspartner von Benz war.
Auf der anderen Seite gab es immer wieder Abzeichen mit gleichem Design. Dies könnte an der gestalterischen Freiheit der Abzeichenhersteller liegen.
Wenn jemand also weitergehende Infos hat, bitte gerne an mich.
Das Bild hat mir Henry Diamant zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

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Hersteller: Deumer